Die Nacht vor Anker in Båtsviken war sehr ruhig, wobei der genossene Whiskey bestimmt geholfen hat. Gegen Morgen jedoch hat der Wind auf Süd gedreht und weht genau hinein. U.a. deshalb hat sich die Bucht als wir aufstehen bereits deutlich geleert und die Letzten machen während unseres Frühstücks los. Wir lassen uns viel Zeit, gehen Baden und holen auch irgendwann gegen Mittag den Anker auf. Nur unter Groß steuert uns Lini durch die engen Schärenfahrwasser. Fotografiert hier einen idyllischen kleinen Fischerhafen, dort ein paar Felsen. Grüßt vorbeifahrende Segler, kommentiert entgegenkommende Boote und ihre Eigner. Hakt die Tonnen mit dem roten Geizer ab, den Helene natürlich bei jeder Gelegenheit klaut. Pures Segelleben eben. Bewegung auch um des Gefühls willen. Schliesslich steuern wir die nächste Ankerbucht an, tief eingeschnitten liegt Bokö Hamnvik zwischen den Eilanden.
