Nach der Rast auf Anholt, wollen wir nun die Sicherheit des dänischen Festlands erreichen. Das Zwischenhoch ist uns gnädig und ein leichter Nordwind verspricht zauberhaft ruhiges Segeln – mitten im Kattegat! Auf dem Wege zum Zielhafen Grenå müssen wir jedoch einen Schlenker machen: Europas drittgrößter Offshore-Windpark mit über 100 Mühlen steht im Weg. Aus unserem Kartenmaterial geht hervor, dass das Gebiet gesperrt ist. Glücklicherweise hält sich der Umweg sehr in Grenzen. Aber Lini ist sich unsicher, wie viel Abstand sie halten soll. Denn die eingezeichneten Tonnen sind nicht auszumachen. Als wir das erste Rad in Luv haben, wird die Frage für uns eindeutig beantwortet mit: Deutlich mehr! Denn der Wind lässt derartig stark nach, dass wir überrascht sind. Ein wenig weiter weg ist der Effekt immer noch zu spüren, lässt uns aber nicht mehr regelrecht parken. Von ‚Shalom‘ hören wir später, dass mittlerweile nach der Vollendung der Anlage das Durchfahren erlaubt ist. Aber ihre Windsteuerung hat während der Passage vollkommen verrückt gespielt. Weiterlesen
